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Nach Umsetzung umfassender Maßnahmen (Restrukturierung) zur Erreichung der erforderlichen Wettbewerbsfähigkeit und Marktkonformität in den betrieblichen Bereichen für den Verkehrsträger Bus, stellte sich folgende Frage: Wie kann mit den knappen Personalkapazitäten die anspruchsvolle Zielsetzung bei der Qualität der Leistungserbringung im Betrieb gewährleistet werden?

Betriebshofmanagementsystem als innovatives IT-System, welches betrieblich/ technisch verknüpft werden muss und einen messbaren wirtschaftlichen Nutzen generieren soll

Für die Disposition der Busse auf den verschiedenen Betriebshöfen wurde zu diesem Zweck die Einführung eines Betriebshofmanagementsystems geprüft und eine mögliche Ausgestaltung des Funktionsumfangs abgeleitet. Die Anforderungen für dieses Projekt waren dabei hoch gesteckt:

  • Gewährleistung effizienter Prozesse auf dem Betriebshof
  • Sicherstellung einer automatischen Optimierung der Fahrzeugdisposition durch das BMS
  • Übergreifende Optimierung des Fahrzeugeinsatzes über die Betriebshöfe
  • Einbindung in die bestehende Systemlandschaft – mit Schnittstellen sowohl zu den betrieblichen als auch zu den technischen Systemen
  • Amortisation des Betriebshofmanagementsystems mit allen Kosten- und Nutzen-Effekten unter Berücksichtigung der spezifischen Lebensdauern einzelner Hardware und Software-Komponenten

 
Aufgrund der Tatsache, dass es noch kein Betriebshofmanagementsystem mit allen notwendigen und gewünschten Funktionalitäten in der praktischen Anwendung gab (und gibt), musste somit eine umfassende und kritische Analyse der realistischen Möglichkeiten einer zukünftigen Systemausprägung gefunden werden. Insbesondere die Umsetzung einer im betrieblichen Umfeld funktionierenden Ortung der Fahrzeuge, die die Wirtschaftlichkeit des BMS gewährleistete, stellte eine große Herausforderung dar.

Tücken der BMS-Systemimplementierung liegen in der genauen Aufgabenbeschreibung und Nachverfolgung der zu realisierenden Sollprozesse

Um die spätere Realisierung aller Anforderungen zu hinterlegen, wurde ein entsprechend genaues Lastenheft erarbeitet, welches nach Ausschreibung und Bieterauswahl gemeinsam mit dem Systemanbieter in einem Pflichtenheft schrittweise konkretisiert wurde. Kern des Entwicklungsprozesses bei der Erstellung von Lastenheft und Pflichtenheft waren die vorab definierten Soll-Prozesse für das Betriebshofmanagement, die einzuhalten waren. Diese festgelegten Abläufe auf dem Betriebshof wurden mit den operativ verantwortlichen Mitarbeitern entwickelt und in mehreren Schleifen kritisch geprüft und diskutiert.

Die Steuerung des Gesamtprozesses für die Konzeption und Einführung eines BMS, die mehrere Jahre umfasst, bedurfte eines differenzierten Projektmanagements, welches sowohl die laufende Aktualisierung der Wirtschaftlichkeit als auch die Nachverfolgung möglicher technischer und betrieblicher Anpassungen sicherstellen musste.

 

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