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Rahmenbedingungen

Ein vorangegangener Vergleich des städtischen Unternehmens mit entsprechenden Leistungen anderer Großstädte bei der Instandhaltung von Kleinkehrmaschinen hatte ergeben, dass der Wert der Instandhaltungsstunden für spezielle Fahrzeuggruppen oberhalb des Median der Vergleichsstädte lag. Vor diesem Hintergrund sollte die Effizienz der Instandhaltung einer Zentralwerkstatt durch außenstehende Experten objektiv überprüft werden.

Zielsetzung

Zielsetzung des Projektes war die systematische Aufnahme und Analyse von Instandhaltungsprozessen für Kleinkehrmaschinen sowie zentraler Einflussfaktoren im unmittelbaren Umfeld der operativen Einzelprozesse. Im Rahmen eines strukturierten und erprobten Verfahrens wurden in den Werkstätten Unternehmens die definierten Abläufe im Detail begleitet, Inhalte, Arbeitsreihenfolgen, Zeitaufwendungen etc. erhoben und ausgewertet. Die Themenschwerpunkte orientieren sich an den Fragestellungen

  • Werden die KKM-Fahrzeuge so gewartet und instandgesetzt, dass der jeweilige Abnutzungsvorrat der Komponenten optimal aufgebraucht wird?
  • Sind Wartungs- und Instandhaltungsprozesse so organisiert, dass Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten rationell durchgeführt werden können?
  • Gibt es Potenziale (z.B. Material, technische Verbesserungen, Werkstattausrüstung, Arbeits-werte, etc.) zu Einsparungen von Wartungs- und Instandhaltungsstunden?
  • Können mit differenzierten Bedienungs- und Pflegeanweisungen Wartungs- und In-standhaltungsstunden reduziert werden?

 
So wurden in drei Tagen vor Ort die Reparaturprozesse von zehn Fahrzeugen analysiert. Insbesondere wurde geprüft ob die Reparaturtiefe fachlich den erforderlichen Umfängen entspricht und ob die einzelnen Arbeitspositionen in der Anzahl und der jeweiligen zeitlichen Ausprägung plausibel sind.

Dabei war zu berücksichtigen, dass die Analyse keinen repräsentativen Charakter für alle Fahrzeuge, alle Werkstätten und alle Leistungsarten haben kann. Insofern wurde darauf geachtet, die Prozessaufnahmen so einzusteuern, dass eine möglichst hohe Aussagefähigkeit für die Instandhaltungsprozesse erzielt wird.

Ergebnis

Im Ergebnis konnten zahlreiche positiv zu bewertende Aspekte bei der Instandhaltung der Kleinkehrmaschinen beobachtet, bei verschiedenen Themen jedoch eindeutige Optimierungsansätze gefunden werden. Für diese wurden Verbesserungsvorschläge skizziert, die auf ganzheitliche Optimierung der Strukturen und Prozesse der Instandhaltung zielten und neben prozessualen Ansatzpunkten insbesondere auch die Rahmenbedingungen der Instandhaltung beinhalteten. Die Weiterverfolgung der skizzierten Ansatzpunkte verspricht sowohl deutliche ökonomische als auch qualitative Verbesserungen der KKM-Fahrzeug-Instandhaltung.

 

Bei Interesse an unseren Leistungen nehmen Sie gerne ► Kontakt zu uns auf
 

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